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Irrel 2018

Es war das erste Wochenende im Mai und traditionell trafen sich die Fährengänger zu einem Tourwochenende in der Südeifel nach Irrel und Luxemburg. 


Wurde die Irrel-Tour im letzten Jahr noch als reine Motorrradtour gefahren, ging es in diesem Jahr mit einer gemischten Truppe (9 Motorräder, 3 Vespas u. 14 Personen) bei schönstem Wetter los in Richtung Irrel.

Vom Treffpunkt Verteilerkreis in Bonn schlängelten sich die Fahrer und Fahrerinnen gekonnt durch die Städte Bonn und Euskirchen, um dann über die Route 66 der Eifel (B266), mit einem Zwischenstopp im sehr schönen Café Chalet in Herhahn und einem Abstecher in die Ardennen, Prüm zu erreichen. Unser Tourguide Detlef gab uns von dort aus einen Vorgeschmack auf den kommenden Tag und führte uns über schönste Nebenstraßen zielsicher zu unserem Hotel Koch-Schilt in Irrel. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, trafen wir uns in einer der Räumlichkeiten des Hotels, wo wir als Gruppe unter uns waren, um bei guter Küche und Benzingesprächen den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Am Samstag Morgen ging es nach dem Frühstück gepäckfrei auf ins Luxemburger Ländchen. Die Schlange aus zwölf Zweirädern durchfuhr das schöne Müllerthal mit seinen imposant empor springenden Felswänden, um wie jedes Jahr an der Burg Beaufort das traditionelle Gruppenfoto abzulichten. Eine Gruppe Vietnamesinnen mit ihrem männlichen Begleiter hatten Spaß an den Vespisti und Motorradfahrern und gesellten sich mit auf das Foto.

Es ging weiter durch Luxemburg bis hin ins belgische Bastogne. Die Stadt ist geprägt mit Zeichen der Befreiung durch die Alliierten im zweiten Weltkrieg. Leider reichte die Zeit nicht zu einem Besuch des bestimmt interessanten War-(Kriegs-)Museums. Zurück zum Hotel ging es über Luxemburgs Traumstraßen, wie z.B. die legendären Kehren bei Kautenbach.

Im Hotel angekommen, machte sich eine erschöpfte Truppe erst einmal frisch, um bei schönstem Wetter das Abendessen an der frischen Luft zu genießen. 

Für zehn Fährengänger gab es noch einen Punkt auf der Tagesordnung. Der Besuch der ortseigenen Obstbrennerei Wagner. Hier wurden wir in das Geheimnis der Herstellung diverser Obstbrände, -geiste und Liköre eingeführt. Bei der anschließenden Verkostung konnten wir die unterschiedlichen Geschmacks- und Aromastoffe herausschmecken, die die verschiedenen Früchte in den hochprozentigen Leckereien hinterließen. Die Truppe und Herr Wagner waren gut drauf und so wurde aus der Besichtigung und Verkostung ein lustiges Event. Der Abend haben wir ausklingen lassen mit den Zurückgebliebenen im Hotel, bei einem kühlen Bier und angeregten Gesprächen über das zuvor Erlebte.

Am Sonntag hieß es Abschied zu nehmen und die Heimreise anzutreten. Nach dem Frühstück wurden die Vespas und Motorräder für die Rücktour gepackt. Hier teilten sich die Irrel-Fahrer in zwei Splittergruppen. Während die eine Gruppe gemütlich den Weg entlang der Mosel genoss, machte die zweite Gruppe noch ein wenig „Kurventraining“ quer durch die Eifel auf dem Weg in die heimischen Gefilde.

Vielen Dank an Detlef für die Organisation und allen anderen für ein schönes Wochenende mit sehr vielen tollen Eindrücken und herrlichen Erlebnissen. 

Hier noch der Link zum Vespaforum.de mit einigen Fotos: [Gugst du hier!]