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Fahrsicherheitstraining 2018

Am Sonntag, den 15. April 2018 trafen sich neun tapfere Mitglieder der FährenGäng um sich in Sachen Sicherheit auf den Straßen unterweisen zu lassen. Mit Motorrad oder Vespa wurde sich um 9.00 Uhr auf einem öffentlichen Parkplatz getroffen um ein Fahrsicherheitstraining zu absolvieren. Das Ganze natürlich unter fachkundiger Anweisung eines erfahrenen Instruktors.


Sicherheit ganz groß geschrieben!


Die Regenwolken des Morgens ziehen hinweg und hinterlassen eine nasse Strasse. Die Sonne spiegelt sich im Asphalt. Laut Regenradar und diversen Wetterberichten ist das Nass für heute durch. Wir freuen uns  😀

 

Um am frühen Sonntag Morgen direkt die Sinne zu schärfen, erfolgte vom Instruktor mit Hinweisen auf aktuelle Ereignissen eine theoretische Einweisung in die Materie. Es wurde ein Gefühl für die Gefahren, die auf Motorrad- und Rollerfahrer lauern vermittelt. Ebenso wurde ein sogenannter „Perspektivenwechsel“ vorgenommen, wie z.B. die Autofahrer die motorisierten Zweiradfahrer wahrnehmen und wie leicht man doch übersehen werden kann. Hinweise wie man als Motorrad- oder Rollerfahrer besser gesehen wird, wurden auch gegeben. Bevor es von der Theorie zur Praxis überging, gab es eine Übung die richtige Blickweise zu erlangen.

Nun wurde der praktische Teil begonnen. Das „Langsam-Fahren“, um sich auf dem Zweirad auszubalancieren, sowie langsame Slaloms , sowie das Wenden auf der Fahrbahn und enge Radien fahren in Schrittgeschwindigkeit standen auf dem Programm. Denn, wer langsam fährt kann auch schnell fahren. Dem Fahren in der „8“ unter Berücksichtigung der Vorfahrtsregel „rechts-vor-links“ folgte die gleiche Übung mit der Regel „Fahren auf Blickkontakt“. Es lief damit wesentlich besser, warum wohl? Im anschliessenden Schneckenrennen, wo es darum ging als letzter ins Ziel zu kommen ohne die Füsse auf den Boden abzustellen, erreichte mal wieder (wie in den Vorjahren) Rolf-Dieter auf Vespa PX den Sieg für sich.

Zum Abschluss des Vormittags stand die Gefahrbremsung im Mittelpunkt. Erst nur mit der hinteren Bremse, dann nur die vordere und zum Schluss mit beiden gleichzeitig, um ein Gespür für die Bremsen des eigenen Gefährts zu erlangen. Wichtig ist hierbei sich die Frage zu stellen: Fahre ich mit oder ohne ABS? – Bremse ich gefühlvoll oder kann ich mehr „reinlangen“, wie reagiert meine Maschine bei unterschiedlichen Bremsmanövern?

Nach der wohlverdienten Mittagpause wurde noch das Kurvenfahren von 180-Grad-Kurven geübt, sowie der Lenkimpuls, den am Ende der Veranstaltung alle Teilnehmer gut beherrschten. Ja der Lenkimpuls, eine nicht einfache Technik, die einen aber deutlich schneller um die Kurve bringt  😉  …probiert es mal aus!

Alles in allem, eine sehr erfahrungsreiche und gewinnbringende Veranstaltung, die allen die daran teilgenommen haben, ein Stück weit mehr Sicherheit auf ihrem 2-räderigen Gefährt vermitteln konnte.